Die Macht unbewusster Voreingenommenheit – Unconscious Bias

Die Macht unbewusster Voreingenommenheit – Unconscious Bias
Unbewusste Voreingenommenheit ist ein Phänomen, das uns in vieler Hinsicht unterstützt, doch auch zu schwierigen und ggf. falschen Beurteilungen führen kann. Jeder Mensch hat eine ganze Reihe solcher unbewusster Einstellungen und Haltungen (gegenüber Männern, Frauen, Homosexuellen, Flüchtlingen etc.). Sie zu kennen ist ein wichtiger Schritt, um deren negativen Folgen wirksam bekämpfen zu können.

Zielgruppe:
Führungskräfte

Seminarziel:
Die Teilnehmer/innen kennen die wissenschaftlichen Grundlagen über unbewusste Einstellungen und deren Folgen. Sie erkennen eigene Einstellungen und haben Strategien entwickelt, wie sie entgegenwirken können

Seminarinhalte:

Theorie

  • Wie entstehen und wirken Unconscious Biases? Definitionen und aktuelle Erkenntnisse u.a. aus der Neurowissenschaft, den Entscheidungsfindungstheorien und der Verhaltenspsychologie.
  • Sinn und Zweck von unbewusster Voreingenommenheit
  • Denken im 1. und im 2. System (Kahnemann)
  • Der Implicit Association Test – erkennen eigener Einstellungen
  • Auswirkungen unbewusster Voreingenommenheit

Reflexion der eigenen stereotypen Wahrnehmungen bzw. “Blinder Flecken” und möglichen Auswirkungen auf das eigene Verhalten und Entscheidungen.

Diskussion der Ursachen und Effekte von Ungleichgewichten in Bezug auf personelle Vielfalt (Arbeitsweisen, Rollenbilder, Generationen, Interkulturalität etc.) im eigenen Arbeitsbereich.

Transfer in die Praxis: Verbesserung von Entscheidungsfähigkeit und integrativem Denken.

Erarbeitung von konkreten Lösungsstrategien, die direkt an den Entscheidungsprozessen ansetzen, wie z.B. verhaltensökonomische Interventionen (Nudges).

Mein persönlicher Entwicklungs- und Lernplan

Dauer:
2 Tage – die Teilnehmerzahl sollte 6 Personen nicht überschreiten

Methoden:
Impuls-Vorträge, Gruppen- und Einzelarbeit, IAC-Test, Kollegiale Beratung