Gender Shift

Gender Shift – Frauen in Führung und Management im 21. Jahrhundert

Gesellschaftliche Veränderungen strahlen in Organisationen hinein. So fragen sich viele Führungskräfte, Unternehmensleiterinnen und -leiter, wie sie mit der sogenannten Generation Y umgehen sollen, die für ihr Leben andere Schwerpunkte setzt und nicht so karriereorientiert ist, wie noch Generationen davor. Darüber hinaus führt der Fachkräftemangel dazu, dass der Pool, aus dem Organisationen schöpfen können, immer kleiner wird. Und die Digitalisierung verändert die Art, wie wir in Organisationen führen, entscheiden und zusammenarbeiten – und führt damit ebenfalls zu umfassenden Veränderungen, die alte Strukturen in Frage stellen.

Um für diese Zukunft gewappnet zu sein, ist es wichtig, dass Organisationen ihre Belegschaft bestmöglich zusammenstellen – unabhängig von Geschlecht und Herkunft. Eine gesunde Diversität und die Identifikation der besten Bewerber/innen und Talente haben darauf einen großen Einfluss.

Gender Shift darf nicht zu einer neuen Form von Diskriminierung und Ausgrenzung führen

Bei dem Versuch, mehr Diversität in Organisationen zu etablieren, sollte allerdings keine neue Form von Diskriminierung entstehen. Vielmehr muss der Anspruch im Vordergrund stehen, dass es – ganz im Sinne der Organisation und deren wirtschaftlichen Erfolg – immer darum geht, die besten Kandidatinnen und Kandidaten für die jeweiligen Stellen bzw. Anforderungen zu finden. Unabhängig von Geschlecht, Herkunft etc.

Viele Organisationen sind bei der Frauenförderung bereits aktiv. So bieten sie speziell ihren Mitarbeiterinnen Mentoring-Programme, Weiterbildungsangebote etc. an. Manche Organisationen sind dabei erfolgreich, andere sehen trotz ihrer Anstrengungen wenig Fortschritt. Und auch wenn prozentual die Anzahl der Frauen in bestimmten Positionen gemessen wird, so ist doch weitgehend unbekannt, welchen Einfluss die großen – auch finanziellen – Anstrengungen tatsächlich darauf haben und wie man diese gegebenenfalls optimieren könnte.

Für den erfolgreichen Einsatz von mehr Frauen in Management und Führung, braucht es in der Regel eine kulturelle Organisationsveränderung. Diese Herausforderung zu beschreiten lohnt sich aber, denn Organisationen sichern sich so langfristig ihren wirtschaftlichen Erfolg.

Erfolgsfaktor Frauenförderung und Diversity

Wir von der Denkwerkstatt für Manager möchten Organisationen und Frauen in einen handlungsfähigen Status bringen, der zu mehr wirtschaftlichen Erfolg führt. Dabei hat jede Organisation ihre spezifischen Voraussetzungen und Organisationskultur. Diese gilt es zu berücksichtigen. Ein Schwarz-Weiß-Denken ist hier weder sinnvoll noch hilfreich. Im Vordergrund steht vielmehr der wirtschaftliche Erfolg der Organisation. Wir sind fest davon überzeugt, dass Frauen hier einen noch größeren Anteil leisten können, als es bisher möglich ist.

In manchen Organisationen hat das Bemühen, den Frauenanteil in Führungs- und Managementpositionen zu steigern dazu geführt, dass rein die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Geschlecht ausschlaggebend ist. Das heißt, das Pendel schlägt von einem Extrem (nur Männer werden gefördert) in das andere Extrem (nur Frauen werden bevorzugt) um. Das aber ist für keine Organisation gesund und sollte grundsätzlich bei allen Aktivitäten vermieden werden. Und nicht vergessen werden sollte, dass Diversity auch immer die Integration von Menschen mit Behinderung berücksichtigt.

Frauenfördermaßnahmen individuell gestalten

Untersuchungen, die zeigen, dass von Frauen geführte Organisationen wirtschaftlich erfolgreicher sind, sind nicht unumstritten. Zum einen ist eine Doppelblindstudie meist nicht möglich, zum anderen ist der Einfluss auf den Erfolg einer Organisation zu komplex, um ihn auf einen Faktor (Frau) zu reduzieren. Gleichzeitig gibt es aber deutliche Hinweise, dass bei Start-ups, die bereits bei ihrer Gründung Frauen in wichtigen Positionen hatten und diese auch halten konnten, wirtschaftlich erfolgreicher sind als andere.

Unumstritten ist, dass heterogene Teams im Vergleich zu homogenen Teams leistungsstärker sind. Allerdings kommt es hier auf die richtige Balance an! Teams, in denen eine Gruppe (weiße Männer oder Frauen, sonstige Gruppen) überwiegt und die „Minderheit“ in der Gruppe unter 30 Prozent liegt, erreichen tatsächlich keine besseren Leistungen. Denn hier können Minderheiten ihre Stärken nicht ausreichend gut einbringen. In solchen Fällen sind homogene Gruppen tatsächlich erfolgreicher.

Wir von der Denkwerkstatt für Manager erarbeiten mit Ihnen gemeinsam, welche Frauenfördermaßnahmen zu Ihrem Unternehmen und Ihren MitarbeiterInnen passen.

Gender Shift – unsere Leistungen